Der Montag ist besser als sein Ruf

So gehe ich zumindest gern an den ersten Tag der Woche heran. Hier herrscht sowieso verminderte Härte, denn der Graf ist am Montag oft zu Hause, weil er samstags arbeiten muß. Ich fange dagegen gern (also was heißt gern!) mit einem Montagfrühmorgentermin an, schon damit mein Inneres brav mit den Händen an der Hosennaht die Woche empfängt.
Heute also ein Treffen mit meinen zwei Mitstreitern, um die nächste Stufe Präsenzseminare auszukaspern. Wir machen das jetzt seit fast zwei Jahren und ein bißchen Feinschliff braucht es immer.
Dann kurzer Touchdown beim HNO-Arzt, denn seit Tagen quälten mich fiese Kopfschmerzen, die scheinbar von versetzten Nebenhöhlen kommen. Aber so richtig zu finden war nix. Am Tresen der Arztpraxis monologisierte eine Dame 20 Minuten ihre Krankengeschichte, während ich in der Freizeitrevue die neuesten Hackfleischrezepte studierte, um mich danach von der Ärztinvon allen möglichen technischen Geräten bestöpseln zu lassen. Hält einem eine Lampe in dem Rachen und wundert sich, daß man „Würg“ statt wunschgemäß „Hi“ sagt…

Dann Mittagsschlaf, der Schnellausflug ins Oderkaff war doch anstrengender, als es zuerst schien und nun Schreibtischfron, mit willkommener Ablenkung, schnell mal was zu bloggen.

Auch das noch:

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