9.7. 10

Der Freitag war nun endich der Tag Büro-Umzuges ins Nestchen. Es ist schon zum Lachen, daß ich fast zeitgleich meine Klienten in die Welt entlasse und mein neues Büro beziehe.
Es begleiten nur noch wenige, aber schöne und zuverlässige Dinge mein Arbeitsleben. Mein Schreibtisch und der Hansen-Stuhl sind von Anfang an dabei, wobei der Stuhl vor einem halben Jahr zerbrochene Eisenteile spuckte, der macht es nicht mehr lange. Ein schwarzer, unkaputtbarer Bisley-Blechschrank, einst Beute eines Firmenpartnerstreits vor 15 Jahren. Dann das Äpfelchen, Scanner, Drucker, Display, die Ablage des Grauens, in die ich alles Papier werfe und die unvermeidlichen Steuerordner. Deshalb war der Ortswechsel eine Sache von zwei Stunden und bedurfte nur der zurückgeklappten Sitze und des Dachgepäckträgers des Q5.
Ich ließ alles stehen, baute nichts weiter auf, wässerte die Tomaten und wir fuhren nach Wandlitz. Ich war noch nie dort, schließlich war das Bonzenwohnregion, und HeMan wolle sich einen Surfstrand ansehen. Letztlich war ich ehrlich überrascht über die wunderschöne Landschaft und den sauberen See.
Den Abend verbrachten wir im Prenzlauer Berg, der von Schwaben und ihrem Familienbesuch bevölkert war.

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