8/7/14 Tagebuchbloggen

Eigentlich war der Tag mit dem Vermerk „Schreiben“ im Kalender eingetragen, aber dann kamen zwei Beratungstermine daher. Die Zwischenzeit nutzte ich zum Entspannen, was konkret hieß, Pellkartoffeln und Eier kochen und Grüne Soße machen.
Kurz vor dem Abend-Gewitter ging ich noch einkaufen. Im REWE ist schon wieder die Hälfte des Schinkens vorgeschnitten und die Fetzen werden mit der blanken Hand aus einer Schüssel gezottelt. Ich sehe mir das jetzt noch einmal an und dann gibt es eine Beschwerde an die Zentrale.
Am Abend aßen wir Kaßler, Eier, grüne Soße und Kartoffeln und es gab einen Rosé-Sekt hinterher, denn der Graf hat nun Urlaub. Ich war wie oft an solche Tagen aufgekratzt und todmüde zugleich und hatte eigentlich gar keine Lust, den Fernseher mit dem Fußballspiel nebenher mitlaufen zu lassen, wenn ich einen Schnitt abpause.
Was dann kam, ließ mich auf dem Sofa bleiben und mit Kulleraugen ab und zu in meine Stricksocke beißen und den größten Teils des Sektes austrinken. 7:1, Heidewitzka.
Der Graf war in der Halbzeit dann so ermüdet, dass er den Rest des Spiels verschlief und ich brauchte noch gut bis zwei Uhr, bis ich so weit runtergekommen war, daß ich schlafen konnte.
(Als ich noch in Charlottenburg wohnte, wäre an Schlafen eh nicht zu denken gewesen, die Autokorsos lärmten oft bis drei Uhr nachts.) Hm, das ist nun also die Fortsetzung von 2006 mit anderen Mitteln am anderen Ort, mit fast der gleichen Mannschaft, nur gereift. Deutschland war vor 8 Jahren als Gastgeber nach dem Halbfinalspiel raus und es war genauso eine Gewitternacht. Ich war noch fit und mit Hochdruck mitten im Beruf. Heute schaue ich, dass ich ab September zweieinhalb Tage in der Woche arbeite, aber anders.

So ist das Leben.

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5 Gedanken zu „8/7/14 Tagebuchbloggen

    • Ja. Das ist auch gut. Auch wenn mir sehr unheimlich ist, dass ich zu guten Teilen getragen werde.

  1. grüüüüüüüüüüüüne sosse in berlin !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! jetzt ist alles klar. da musste ja sowas rauskommen gestern :-)

    • Ich liebe Grüne Soße und die Biokiste bedachte uns mit einer großen Handvoll Kräuter.

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