24.10.11

Diese Montage immer. Und diesmal gab es dann auch noch Nebel gratis obendrauf.
Der Tag verging mit Pixelschubsen für den Termin mit Miranda July (nicht icke, der Künstler) und dem Abschluß der Erklärbärgeschichte zum Thema „Was wird eigentlich aus den ollen Plastiktüten?“ Heute noch mal drüberpolieren, dann kann die erste Kritik kommen. Wirklich komisch, daß man für kurze Texte viel länger braucht als für lange.
Der Blick auf den Kontostand läßt mich ganzganz selten vor Freude hyperventilieren. Diesmal schon. Wird ja auch Zeit. Schließlich habe ich jetzt Monate ab dem 20. von den im Vorratsschrank gehorteten Nudeln mit Ketchup gelebt, da soll es auch mal wieder anders sein. Es fühlt sich wirklich komisch an, denn mittlerweile habe ich meinen Lebensstandard so weit runtergefahren, da mir auf Anhieb garnichts einfällt, was ich jetzt unbedingt brauche. – Außer vielleicht mal Haarspitzen schneiden.
Ich absolvierte meinen rituellen Telekomanruf, wie immer ohne konkretes Ergebnis. Die Geschichte dahinter: Der Graf liebt in die Jahre gekommen Dinge und sammelt sie mit Leidenschaft und so mochte er sich bisher auch nie von seinem alten Telekomvertrag mit der 2000er Flatrate trennen. Kitty nervte so lange, bis es dann doch mal eine Vertragsänderung gab. Begleitet von der Gratulation des Mitarbeiters im T-Punkt, der meinte, der Graf wäre der letzte Kunde in Berlin Mitte mit diesem alten und teuren Vertrag gewesen.
Nun heißt ein schriftlicher Vertragsänderungsvermerk bei der Telekom ja noch garnichts, wie wir alle wissen. Erstes Ausführungsdatum 6.10. verstrich, ohne, daß das Netz schneller wurde (16.000 Mbit!, schnell wie die Feuerwehr!). Dann wurde der Vertrag noch mal ganz neu eingegeben, nächstes Ausführungsdatum 16.10. Nichts passierte. Ich rufe mittlerweile täglich an, denn schließlich bin ich hier die Pixelschubserin, die mitunter ganze Filme hochladen muß und das Netz blockiert. Man versichert mir im Callcenter immer wieder, es läge am Techniker, dem faulen Hund, der sich zu dem Kasten unten auf der Straße begeben müsse, um da etwas umzustellen. Darf der das bei der Kälte übehaupt noch? Erlaubt das die Gewerkschaft? Man kann gespannt sein.

Auch das noch:

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2 Gedanken zu „24.10.11

  1. lese seit einigen monaten interessiert ihren blog; eine frage: woher kommt der name: kitty und dann auch noch koma; ich kenn nur einen kitkat club…..

  2. mit letzterem habe ich nichts zu tun, bin ja ein ordentliches mädchen. *hust*
    hinter dem nickname kitty koma steckt eine lange geschichte, die ich irgendwann mal erzählen werde. vielleicht ist es auch bald so weit, denn alle beteiligten scheinen mittlerweile aus der phase der tiefen emotionalen verstrickung heraus zu sein.
    ansonsten… meine katze hieß kitty.

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