15.4.

So langsam nimmt das Formen an. Mannmannmann…
Also, am Sonntag vormittag warf ich mich in die Bestarbeiterinnenkluft (Latzhose & Kopftuch) und machte mit dem Grafen noch ein paarmal Ping-Ping, besser gesagt kruschtelkruschtelkruschtel, denn die Nachbarn müssen nicht alles wissen. So wie beim Grafen von Monte Christo, da wurde mit einer Gabel gegraben. Der Graf nahm statt dessen den Hammerkopf. Der Mörtel bestand ohnehin zum überwiegenden Teil aus märkischem Sand.
Nach einer Stunde war klar: Das war leider nur eine einfache Durchgangstür, keine doppelte. Schade aber auch. Aber wir schafften es, die ersten Steine rauszuhebeln. So muß sich ein Zahnarzt fühlen, der Zähne zieht. Zehn Steine später kam dann auch der Putz der anderen Wandseite mit. Da hörten wir doch lieber auf, es war schon schwierig genug, diesen widerlichen Putzstaub nur in einem Zimmer zu halten.
Ich klebte eine Prospekthülle auf das Loch in der Wand, das im Nebenzimmer entstanden war, damit der Dreck nicht durchzieht und wir dekontaminierten uns und gingen auf unseren sonntäglichen Spaziergang durch Berlin Mitte und landeten im Culinario.

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