10.01.2019

Es regnet zwar nicht mehr, war aber kalt. Sämtliche Pläne, um die Mittagszeit nach Rostock in den Baumarkt zu fahren, werden verschoben. Heute war Ofenhocken und Büro angesagt.
Um die Mittagszeit kam der Paketbote mit einer Rohrschelle, Rührschüsseln und einem 44seitigen Pultordner, auf dass ich Belege sortieren kann.
Den überwiegenden Teil des Tages verbrachte ich damit, für eine Freundin zu recherchieren, was wie und wieviel für einen Minijob an wen gezahlt werden muss. Es ist nicht nur speziell, sondern total bekloppt. Als ich vor 20 Jahren Lohnabrechnungen für die Sekretärin und die Auszubildende machte (der Steuerberater meinte, für 2 Angestellte lohne sich das für ihn und für mich nicht), füllte ich einen Zettel aus, schickte ihn an die Krankenkasse und bekam einen Brief zurück, was ich zahlen muß. So richtig erinnere ich mich nicht mehr, aber ich glaube, so einfach war das. Heute gibt es drölfzig schräge Berechnungsweisen und das online-Tool (Papier geht angeblich garnicht mehr) für die Anmeldung für Leute, die keine Großfirma sind und das auch nicht vom Steuerberater machen lassen, ist ein schlechter Witz. Ich verstehe nicht, warum alle über „Elster“ meckern. Gegen svnet ist das super komfortabel.
Nachdem ich stundenlang das Wissen aus allen Ecken des Netzes zusammen geklaubt hatte, dröhnte mir der Kopf.
Kleiner Exkurs: so richtig funktioniert das mit dem aufs Land ziehen wirklich nur durch das Internet. Einkaufen ist nicht mehr so kompliziert, Wissen und Informationen besorgen ist auch einfach. Ohne das wäre es ein Rücksturz um 60 Jahre, wo die abonnierte Zeitung und das Fernsehen die Informationen aufbereiteten und aus dem Katalog bestellt wurde.
Am Abend lief der Fernseher, der zweite Wetter-Brennpunkt auf der ARD in dieser Woche zeigte super Schnee in Berchtesgaden. So wie es der soziale Vater des Kindes aus seiner Kindheit dort kannte und auch das Kind noch ein paarmal erleben konnte. Nasser Schnee ist übrigens super für Schneehöhlen bauen. Ich sah auch Bilder aus Carlsfeld im Erzgebirge, die so aussahen wie in dem Skiurlauben meiner Kindheit. Unverständlich, warum da immer von Katastrophe die Rede war. Aber unter dem geht Wetter heute nicht mehr.

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